Altholz neu denken – Perspektiven für die Kreislaufwirtschaft in Sachsen
23.04.2026

Am 14. April 2026 fand im Kraftverkehr Chemnitz der Workshop „Altholz neu denken – Wiederverwendung von Holz in Sachsen“ statt. Ziel der Veranstaltung war es, neue Perspektiven für den Umgang mit Altholz aufzuzeigen und gemeinsam Ansätze für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft im Holzbereich in Sachsen zu entwickeln.
Holz gewinnt als nachhaltiger Baustoff und Material in einer klimafreundlichen Wirtschaft zunehmend an Bedeutung. Gleichzeitig wird Altholz in Sachsen derzeit überwiegend geschreddert, zu Spanplatten verarbeitet oder energetisch verwertet. Ein echtes stoffliches Recycling findet bislang kaum statt.
Im Workshop kamen Akteur:innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis zusammen, um aktuelle Forschungsergebnisse, Erfahrungen aus Unternehmen und innovative Ansätze zu diskutieren. In moderierten Thementischen ging es unter anderem um die Erschließung von Altholzquellen, Herausforderungen in der Verarbeitung, Fördermöglichkeiten sowie die Frage, wie nachhaltige Ansätze besser sichtbar gemacht werden können.
Ein zentrales Ergebnis der Diskussionen: Bereits an der Quelle von Altholz braucht es bessere Rahmenbedingungen und Anreize, um Holz länger im stofflichen Kreislauf zu halten. Eine stoffliche Verwertung sollte dabei klar gegenüber einer thermischen Nutzung priorisiert werden.
Der Workshop ist Teil einer geplanten Reihe, die den Austausch zum Thema Altholz in Sachsen langfristig stärken und konkrete Impulse für eine nachhaltigere Kreislaufwirtschaft im Holzsektor setzen soll.
Der Workshop ist ein Projekt in Kooperation mit Zukunft Westerzgebirge e.V. und LignoSax e.V.








