3. Rohstoffkonferenz in Freiberg: Gemeinsam für eine sichere Zukunft

23.01.2026

Andreas Hiekel

„Rohstoffe schaffen Zukunft, und die Zukunft der Rohstoffe findet in Freiberg statt.“ – mit diesem starken Signal eröffnete die Rektorin der TU Bergakademie Freiberg, Prof. Jutta Emes die 3. Sächsische

Eine versorgungssichere Zukunft erreichen wir jedoch nur, wenn Wissenschaft, Verwaltung/Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam handeln. Diese gemeinsame Verantwortung betonte auch Staatsminister Dirk Panter vom Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz: Wir stehen an einem Scheidepunkt der Rohstoffwirtschaft – geprägt von geopolitischen Abhängigkeiten, zugleich aber mit klaren Gestaltungsspielräumen in Sachsen. Die TU Bergakademie Freiberg (TUBAF) sei dabei ein Kompetenzzentrum, „das seinesgleichen sucht“.

Tatsächlich bildet die TUBAF wie keine andere Hochschule die gesamte Wertschöpfungskette ab – vom nachhaltigen Bergbau bis zum Produkt. Das ist einmalig und entscheidend dafür, dass Wissenschaft wirken kann: indem sie Impact entfaltet und dazu beiträgt, unser Leben und unsere Zukunft abzusichern.

Genau hier setzt 4transfer an: Wir unterstützen, dass Forschung sichtbar wird und in die Anwendung kommt. Wir verbinden Akteursgruppen, schaffen Räume für Kooperation, fördern Partnerschaften – und gestalten so lösungsorientierte Transformationsprozesse.

Welche konkreten Themen in Sachen Rohstoffe besonders im Fokus stehen, zeigte das vielseitige Programm der Konferenz. Es gab Impulse aus den drei zentralen Themenfeldern der Rohstoffgewinnung – Primärrohstoffe, nachwachsende Rohstoffe und Sekundärrohstoffe – sowie wertvolle fachliche Einblicke zur nachhaltigen Wasserstoffgewinnung, zur Rückgewinnung kritischer Rohstoffe und Seltener Erden und zu innovativen Ansätzen im Bereich nachwachsender Rohstoffe – u. a. mit Beiträgen von Prof. Martin Graebner, Prof. Mohd Amro, Prof. Dr. Alexandros Charitos von der TUBAF, Landrat Henry Graichen und Prof. Robert Jockwer von der Technischen Universität Dresden.