Transfer zum Anfassen: 4transfer auf der Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft in Freiberg

15.06.2026

Rektorin Prof.in Jutta Emes und Abteilungsleiter Hochschulen (SMWK) Robert Denk am 4transfer Stand der NDWW Freiberg4transfer

Wie entsteht aus Forschung konkrete Anwendung? Bei der Nacht der Wissenschaft und Wirtschaft in Freiberg zeigte 4transfer gemeinsam mit der Zentralen Transferstelle der TU Bergakademie Freiberg, wie sich diese Frage nicht nur beantworten, sondern aktiv erleben lässt. Interaktive Formate machten Transfer für Besucherinnen und Besucher greifbar.

Im Mittelpunkt stand das Format „Transfer zum Anfassen“. Anhand ausgewählter Transferszenarien konnten Teilnehmende eigene Einschätzungen abgeben und sichtbar machen, wie sie zentrale Abwägungen auf dem Weg von Forschungsergebnissen in die Anwendung treffen würden. Diskutiert wurden insbesondere Fragen nach Geschwindigkeit und Offenheit, technischer Reife und Erprobung sowie Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Besonders deutlich wurde dabei, dass viele Teilnehmende eine Idee vor allem dann als gut bewerten, wenn sie tatsächlich genutzt wird. Genau daran knüpft Transfer an: Forschung soll nicht nur Erkenntnisse schaffen, sondern Wirkung in Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft entfalten.

Ergänzt wurde das Angebot durch das spielerische Format „Stoppe den Countdown“. Besucher:innen konnten einen ersten Blick auf das brandneue TUBAF Spiel „Countdown Freiberg“ werfen. Neben exklusiven Ausschnitten aus dem begleitenden Trailer von Content Creator Herr Bergmann und spannenden Einblicken in die Entstehung der Minecraft basierten Spielwelt sorgte ein Live Countdown zum Mitfiebern und Mitbuzzern für Vorfreude. Bereits am Vormittag wurde das neue Spiel bei der GeoShow „Unterirdisch“ mit ARD-Moderator Johannes Büchs angeteasert und ein erster Einblick gewährt, wie Forschung unter Tage und Minecraft zusammenpassen. Weitere Infos unter countdown.tu-freiberg.de.

Auch ein autonomer Lieferroboter, der am Institut für Informatik der TUBAF mitentwickelt wurde und gemeinsam mit 4transfer in die Praxis überführt werden soll, war im Einsatz. Er zeigte anschaulich, wie Forschungsergebnisse ihren Weg in die Anwendung finden können.
Der Besuch von Rektorin Prof. Dr. Jutta Emes, Prof. Dr. Martin Bertau als Prorektor für Forschung, Internationales und Transfer sowie von Robert Denk, Leiter der Abteilung Hochschulen im Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus, unterstrich die Bedeutung des Dialogs über Transfer, Innovation und Wissenschaftskommunikation

Die große Resonanz und die vielfältigen Perspektiven der Besucherinnen und Besucher haben gezeigt, wie wichtig Formate sind, die Transfer nachvollziehbar und zugänglich machen.